Steuerberater Kosten 2020: Kosten, Nutzen und Alternativen

Steuerberater unterstützen Unternehmen und Selbstständige in ihrer Buchhaltung. Wir klären über die Steuerberater Kosten auf, ab wann es sich lohnt, eine Steuerberatung in Anspruch zu nehmen und was die Alternativen dazu sind.
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Inhaltsverzeichnis

Was macht ein Steuerberater? 

Steuerberater beraten und unterstützen große und kleine Unternehmen, aber auch Selbstständige und Freiberufler bei ihren Steuerangelegenheiten. Angefangen bei der Buchführung und Bilanzierung, Erstellung der Steuererklärung & Steuerdurchsetzung bis hin zu Steuergestaltung beantworten Steuerberater die Fragen ihrer Kunden.

Es ist in Österreich als Unternehmen zwar nicht Pflicht, sich einen Steuerberater zu holen, doch durchaus empfehlenswert. Steuerberater kennen die gesetzlichen Rahmenbedingungen und Richtlinien, wodurch die Freigrenzen im Normalfall bis zum Maximum genutzt werden können.

Dies kann zu relativ guten steuerlichen Einsparungen führen. Außerdem unterliegt ein Steuerberater auch einer sogenannten besonderen Vertrauenswürdigkeit, die im Wirtschaftstreuhandberufsgesetz für Österreich geregelt ist. Wenn man sich also für einen Steuerberater entscheidet, muss man sich um den Schutz von sensiblen Unternehmens-Daten nicht sorgen. 

Ab wann lohnt sich ein Steuerberater? 

Eines ist schon mal klar: Ein Steuerberater kann eine äußerst hohe Rechnung stellen und viel Geld kosten. Das muss aber eigentlich nicht sein, wenn Sie Ihre Buchhaltung bereist so gut vorbereiten, sodass für den Steuerberater letzten Endes tatsächlich nur der Jahresabschluss oder die UVA (Umsatzsteuer Voranmeldungen) bleiben.

Natürlich variieren die einzelnen Aufgaben je nach der Größe des Unternehmens, aber man sollte sich bewusst sein, dass man große Teile der Buchhaltung bereits selbst, oder mithilfe einer Buchhaltungssoftware erledigen kann. Je besser die Buchhaltung bereits vorbereitet wurde, desto weniger Arbeit fällt auf den Steuerberater, der meist mit einer Steuer Software arbeitet, und desto weniger Kosten hat man letzten Endes. Oft können die buchhalterischen Dateien per E-Mail an den Steuerberater übermittelt werden, was effizient und kostensparend ist.

Nach der Ermittlung der Einkünfte bietet sich für Selbstständige und Freiberufler oft ein Steuerberater gerade am Anfang an, um einen Überblick über die verschiedenen Steuern zu bekommen und in speziellen steuerrelevanten Fragen einen Ansprechpartner zu haben. 

Ein Steuerberater lohnt sich für KMU’s besonders in folgenden steuerrechtlichen Fällen: 

  • Erstellung einer Einnahmen-Überschuss-Rechnung und Umsatzsteuer Voranmeldung 
  • Ermittlung der Zahlungsfristen und Summen der Sozialversicherung 
  • Rechtsberatung bei Sozialversicherungsfragen 
  • Lohnabrechnung für Mitarbeiter 
  • Bei Fragen zur Liquiditätsplanung  
  • Erledigung der Einkommen- und Körperschaftssteuererklärung 
  • Erstellung der Steuererklärung 
  • Außergewöhnliche Belastungen abrechnen 

 

Außergewöhnliche Belastungen sind insofern relevant, weil sie sich auf die Steuerbemessungsgrundlage auswirken. Ein guter Steuerberater sollte solche außergewöhnlichen Belastungen erkennen und richtig abrechnen. Das zeigt nur wieder, je größer ein Unternehmen wird, desto wichtiger wird auch die Beratungsfunktion eines Steuerberaters.

Aber ein Steuerberater braucht zusätzliche Prüfungen, um in unterschiedlichen Gebieten Auskünfte erteilen zu dürfen. So darf ein Steuerberater nur Wirtschaftlichkeitsbetrachtungen und fundierte betriebswirtschaftliche Beratungen tätigen, wenn er sowohl Rechtsanwalt als auch Wirtschaftsprüfer ist.

Natürlich steigen mit den Kompetenzen auch die Kosten des Steuerberaters. Eine detaillierte Aufstellung, welche Berufsgruppen über welche Befugnisse in Bezug auf Beratung und Tätigkeit besitzen, finden Sie auf der Webseite der österreichischen Wirtschaftskammer. 

Steuerberater Kosten einsparen 

Natürlich kann man auch beim Steuerberater Kosten einsparen – und zwar, indem man vieles selbst erledigt. Fehlt einem jedoch das nötige Know-How, können sich Fehler einschleichen, was wiederum zu saftigen Strafen führen kann. Schließlich errechnet sich die volle Gebühr des Steuerberaters auch dadurch, dass er auch am Ende haftbar für grob fahrlässige und vorsätzliche Fehler beispielsweise im Jahresabschluss ist. 

 

Haftbarkeit der Steuerberater 

Wenn man sich als Unternehmen für den Einsatz eines Steuerberaters entscheidet, stellt sich gleich zu Beginn die Frage nach der Haftung. Wer Haftet für Fehler in der Buchhaltung? Kann man den Steuerberater zur Rechenschaft ziehen, sollte ein solcher Fehler es eine monetäre Strafe nach sich ziehen? 

Grundsätzlich ist die Rechtslage in Österreich so: Nur, wenn ein Steuerberater grobfahrlässig handelt und vorsätzlich Fehler macht, ist er auch tatsächlich dafür strafbar. Die Beweislast dafür liegt jedoch immer beim Kunden selbst, was sich oft als schwierig herausstellen kann. 

In den meisten, praktisch relevanten Fällen ist es so, dass viel kulant gelöst wird. Es hängt also durchaus von dem ab, was mit dem Steuerberater ausgehandelt wird. Rechtsanspruch, dass der Steuerberater die Kosten für falsche Buchungen übernimmt, gibt es tatsächlich nicht. In Österreich müssen die Kosten immer vom Unternehmen selbst getragen werden – ob er sich diese wiederum vom Steuerberater zurückholt, ist interne Verhandlungssache des Unternehmens mit dem Steuerberater. 

Wenn für Sie das Risiko eventueller Fehler in der Buchhaltung zu hoch ist, Sie aber auf einen Steuerberater und dessen volle Gebühr verzichten wollen, liegt es nahe, sich eine Buchhaltungssoftware zuzulegen. Gute Buchhaltungsprogramme, wie domonda, haben den entscheidenden Vorteil, dass am Ende eine vorbereitende Buchhaltung herauskommt. Dabei werden alle Daten, die ein Steuerberater für die UVA und den Jahresabschluss braucht, so gut aufbereitet, dass dieser nicht mehr viel Zeit investieren muss, um die Abschlüsse rechtlich korrekt aufzubereiten. Alle Daten werden einfach per E-Mail an den Steuerberater gesendet. Das bedeutet natürlich aus Sicht des Unternehmens, dass mit der eingesparten Zeit des Steuerberaters, gleichzeitig auch Geld gespart wird. 

Aber auch bei Buchhaltungssoftware gibt es Unterschiede: Bei domonda kann beispielsweise gleich ein digitaler Steuerberater als Zusatzservice mitgebucht werden, bei anderen Unternehmen wird solch ein Service durch eine unabhängige Partei erledigt, was durchaus zu Unübersichtlichkeit und Bruchstellen führen kann. 

Dank einer guten Vorkontierung, ob sie jetzt selbst oder von einer Software gemacht wird, kann also bereits teure Steuerberater-Zeit eingespart werden. Eine weitere Möglichkeit um Kosten einzusparen wäre die Digitalisierung Ihrer Finanzen. 

Wenn Sie aktuell auf der Suche nach Unterstützung bei der Vorkontierung Ihrer Belege sind oder Ihre Buchhaltung digitalisieren wollen, dann lassen Sie sich hier kostenlos beraten. 

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Das kostet ein Steuerberater 

Eine gute Beratung hat ihren Preis. Die Kosten für den Rat eines Steuerberaters ist da keine Ausnahme. Dennoch variieren auch in diesem Berufssektor die Preise. Im Regelfall bieten Steuerberatungs-Kanzleien gern ein kostenloses Erstgespräch an, wo anschließend auch der Preis für nachfolgende Konsultationen ausgehandelt wird. 

Gerade für Jungunternehmer bietet die Kammer der Steuerberater und Wirtschaftsprüfer (KSW) eine kostenlose Spezialberatung an, die Selbstständige und Gründer bei ihrer Entscheidungsfindung unterstützt. 

Auch Social Media eignet sich für solche Fragen besonders gut: Auf LinkedIn, Facebook oder Xing werden Erfahrungen mit Steuerberatern besprochen. Es gibt eine regelrechte Themencommunity, wie beispielsweise die Austrian Startups Pinwall auf Facebook, die Selbstständigen und Jungunternehmen bei unternehmenstypischen Fragen weiterhilft. 

Da seit 2007 die Honorargrundsätze für Wirtschaftstreuhänder (HGR) aufgehoben wurden, ist der Preis in Österreich seither individuell zwischen den Parteien zu vereinbaren. Die Wirtschaftskammer Österreich (WKO) verweist allerdings auf eine “Rechtsmeinung, die besagt, dass die ehemals geltenden Honorargrundsätze durchaus als Erfahrungswerte herangezogen werden können”. 
Was bedeutet das jetzt konkret für die Kosten eines Steuerberaters? 

Steuerberater Kosten für kleine Unternehmen und Selbstständige

Wenn Freiberufler, Selbstständige oder auch Kleinunternehmer ihr Einkommen aus verschiedenen Tätigkeiten generieren, ist ein Steuerberater immer empfehlenswert. Die genaue Höhe der Kosten für den Steuerberater kann man jedoch nicht verallgemeinern, da es immer von den individuell gebrauchten Leistungen abhängt. In Deutschland gilt eine Steuerberatervergütungsverordnung (Stbvv), die online nachzulesen ist. In Österreich muss das Honorar für den Steuerberater individuell ausgehandelt werden.

Kosten eines Steuerberaters pro Stunde 

In Österreich variieren die Stundensätze ziemlich. Für einen Buchhalter muss man mit einem Stundensatz von 50-70 Euro rechnen, ein Steuerberater ist da schon etwas teurer: 150-300 Euro die Stunde kosten Steuerberater gerne einmal. Zusätzlich zu den traditionellen Steuerkanzleien kann man auch auf die Zusatzservices von Buchhaltungsprogrammen zurückgreifen.

Oft gibt es dort günstige Kombi-Angebote, die Kosten einsparen. In jedem Fall lohnen sich die Kosten für den Steuerberater meistens, denn diese können immerhin vollständig von der Steuer abgesetzt werden können. 

  • Steuerberater Kosten absetzen

    Steuerberater Kosten können, gemäß dem Gesetzeswortlaut, insofern abgesetzt werden, “sofern sie an berufsrechtlich befugte Personen bezahlt werden”. Die Kosten für die Steuerberatung fällt in den buchhalterischen Bereich der “Kosten der Beratung und der Hilfestellung in Abgabensachen”. Hingegen sind die allfälligen Nebenkosten der Beratung, wie z.B.: Vertragserrichtungskosten, Gebühren o.ä., und auch die Kosten der Unternehmens-, Vermögens- oder Anlageberatung steuerrechtlich nicht abzugsfähig.

    Für Aufwendungen, die beide Formen enthalten, gilt: Es muss eine Schätzung der Kosten erfolgen und diese müssen anschließend dementsprechend verbucht werden. 

Steuerberater Kosten berechnen

transparent. Jahrespreise (z.B.: 1000 Euro im Jahr) gibt es beinahe nirgendwo. Wie bereits erwähnt gibt es in Deutschland eine Steuerberatervergütungsverordnung (Stbvv), die zumindest einen Überblick über die allfälligen Gebühren eines Steuerberaters aufzeigt. In Österreich gibt es so eine Tabelle nicht. Dennoch kann man grundsätzlich von drei möglichen Verrechnungsvarianten der Kosten von Steuerberatern in Österreich sprechen: 

 

1. Standardmodelle 

Beim Standardmodell wird üblicherweise nach Stunden abgerechnet. Es wird ein Stundensatz verhandelt, der Steuerberater macht eine Zeitaufzeichnung und schickt am Ende eine Rechnung mit den gebrauchten Stunden multipliziert mit dem Stundensatz. Dieses Modell ist in Österreich sehr geläufig, aber auch besonders undurchsichtig und intransparent, weil man nicht weiß, wieviel Zeit vom Steuerberater tatsächlich gebraucht werden. Es ist also auch eine Vertrauensfrage.

Wenn man sich für so ein Modell entscheidet, gewinnt die Vorbereitung der Buchhaltung an Wert: Je unübersichtlicher die Buchhaltung ist, desto mehr Zeit wird der Steuerberater brauchen und desto mehr Geld wird es kosten. Gerade für solche Fälle sollte man sich überlegen, ob man seine Finanzen digitalisieren möchte. Denn mit einer digitalen Finanzabteilung, die eine automatische Belegerfassung und/oder einen Kontenabgleich anbietet, wird die Buchhaltung so vorbereitet, dass die Zeit des teuren Steuerberaters bestmöglich minimiert wird. 

 

2. “Pseudo”-Fixpreismodelle 

Manche Steuerberatungskanzleien bieten eine Art von Fixpreismodell an, das sich auf die Anzahl von Belegen oder Mitarbeitern oder sogar auf die Zahl der Buchungszeilen bezieht. Das sieht auf den ersten Blick vielleicht wie ein gutes Angebot aus, aber Achtung: Eine Abrechnung pro Beleg ist für ein Unternehmen ja noch einigermaßen kalkulierbar, aber unter einer Buchungszeile können sich die meisten schon weniger vorstellen. Deshalb muss hier aufgepasst werden, auf welche Kosten dieses Modell letzten Endes tatsächlich kommt und ob es dann immer noch ein gutes Angebot darstellt.  

 

3. Fixpreispakete 

Tatsächliche Fixpreispakete sind grundsätzlich eine gute Lösung. Aber auch hier müssen die Bedingungen stimmen. Ein besonders günstiges Paket beinhaltet vielleicht weniger Leistungen, die anschließend teuer dazugebucht werden müssen. Für eine solche günstige Variante kann man sich dann entscheiden, wenn alle Daten kompakt aufbereitet und dadurch optimal für den Steuerberater vorbereitet sind. Besonders zeitsparend und kosteneffizient ist es auch, wenn die Übergabe der buchhalterischen Daten softwaregestützt oder per E-Mail passiert.  

Beispiel: Steuerberater Kosten in Österreich

Trotz all der Undurchsichtigkeit der Kosten von Steuerberatern in Österreich, gibt es diverse Online Rechner, die zumindest überschlagsmäßig die Kosten berechnen. Wenn eine Steuerberatungskanzlei solch einen Rechner anbietet, ist das immer auch ein Zeichen für Qualität und gleichzeitig auch für Transparenz. 

Online Rechner Steuerberater Kosten 

Um Ihnen zumindest einen Eindruck der Kosten für einen Steuerberater zu vermitteln, haben wir für Sie hier einen Online Rechner für Kosten eines Steuerberaters erstellt. 


Steuerberater Rechnung: Das muss drauf sein

Wie auch bei allen anderen Geschäften muss der Steuerberater die Kosten für seine Arbeit detailliert in Rechnung stellen. Folgende Punkte muss eine Rechnung jedenfalls enthalten:  

  • Beträge zu den berechneten Gebühren und Auslagen 
  • Bezeichnung der Auslagen 
  • verrechnete Vorschüsse 
  • Bezeichnung seiner Tätigkeit für das Unternehmen 
  • Der für die Tätigkeiten enthaltene Umsatzsteuerbetrag 
 

Ein guter Steuerberater stellt nicht nur eine einwandfreie Rechnung, sondern er weiß auch, wie er diese steuerlich absetzen kann. Allein daran erkennt man schon, wie fachlich kompetent ein Steuerberater ist. 

Den richtigen Steuerberater finden 

Auf den meisten Webseiten von Steuerberatungskanzleien werden keine Angaben zu Gebühren, Kosten oder dergleichen gemacht. Deshalb sollte man sich zuerst in seinem Bekanntenkreis umhören, ob schon jemand Erfahrungen mit einem Steuerberater gemacht hat – und damit auch zufrieden war. Am besten, man vergleicht verschiedene Steuerberatungskanzleien nach dem Erstgespräch miteinander, um einen fundierten Eindruck von der Preisspanne zu bekommen.  

Eine kompetente Beratung in diesem Bereich bekommen Sie über die WKO 

Außerdem sollte man beachten, dass je nach Branche eine Spezialisierung des Steuerberaters von Vorteil sein kann. Je nachdem, ob man beispielsweise im Gast- oder Baugewerbe, im Technologiesektor oder im Handel tätig ist, ändern sich klarerweise auch die Anforderungen an die Buchhaltung. Manchmal lohnt es sich, gleich nach Zusatzqualifikationen Ausschau zu halten.  

 

Was macht einen guten Steuerberater aus? 

Als Laie ist es oft schwer zu entscheiden, ob ein Steuerberater auch tatsächlich kann, was er verspricht und nicht nur heiße Luft von sich gibt. Deshalb stellt sich dann die Frage: Woran erkennt man einen wirklich guten Steuerberater? 

Natürlich spielt auch hier das Bauchgefühl eine Rolle – die Chemie muss auch mit dem Steuerberater stimmen. Aber hinzu kommen noch folgende Aspekte: 

  • In der Ruhe liegt die Kraft
    Ein Steuerberater sollte sich, wie auch ein Arzt, Zeit für seine Kunden nehmen. Er muss sich die Probleme und Ziele anhören und nicht nur danach streben, dass eine Rechnung gestellt werden kann. 
  • Abgrenzung der Arbeit
    Ein wirklich guter Steuerberater übernimmt nicht kommentarlos jede Arbeit, die das Unternehmen ihm vielleicht auf den Tisch legt. Er weist das Unternehmen auf seine Kompetenzen hin und lässt es die Routineaufgaben, für die keine Steuerberatung notwendig ist, selbst erledigen, um Kosten zu sparen. 
  • Aufmerksamkeit
    Er kennt die Situation des Unternehmens, sowie die steuerlichen Regelungen. Sobald es die Möglichkeit an Einsparungen für das Unternehmen gibt, sollte der Steuerberater das Unternehmen darüber informieren. Er sollte im Interesse Ihres Unternehmens handeln. 
  • Verständnis der Sprache
    Eine gute Steuerberatung redet kein Fachchinesisch: Sie will, dass ihre Kunden verstehen, worum es geht. 

Alternative zum Steuerberater

Sollten Sie sich in einer Situation befinden, in der sich ein Steuerberater nicht wirklich lohnt, Sie aber dennoch Hilfe in diesem Bereich brauchen, gibt es dafür auch kostengünstigere Alternativen. 
 

  • Lohnsteuerhilfeverein: Österreichischer Steuerverein 

In Österreich gibt es Vereine, die kleineren Unternehmen, Selbstständigen und Freiberuflern bei Fragen im Steuerdschungel weiterhelfen. Bei dem Österreichischen Steuerverein (ÖSV) kann man sich selbst über Steuerfragen informieren. Auch dort werden kostenlose Erstgespräche angeboten 

  • Steuersoftware für die Steuererklärung 

Noch günstiger als diverse Vereine sind eventuell Computerprogramme, die ein Unternehmen bei der Steuererklärung unterstützen. In Österreich sind das beispielsweise Haude Electronica oder dvo. 

Aber Achtung: Bei vielen Programmen funktioniert die Steuererklärung nur einwandfrei, wenn es sich um einfache Fälle handelt. 

Deshalb unser Tipp: Digitalisieren Sie Ihre Buchhaltung und nutzen Sie unseren Zusatzservice der digitalen Steuerberatung.Denn mit einer optimal vorbereiteten Buchhaltung ist auch die Steuererklärung keine Hexerei mehr. 

Über den Autor

Stefan Spiegel

Stefan Spiegel

Stefan ist Chief Financial Officer bei domonda und Geschäftsführer bei der domonda-eigenen Steuerberatung libraconsult. Durch seine Erfahrung als Steuerberater und Unternehmer leitet er die Digitalisierung der Buchhaltung und Finanzabteilung mit direktem Praxisbezug.

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